Berner Symphonieorchester

SCHOSTAKOWITSCHS FÜNFTE | 3. Symphoniekonzert

Aus gesundheitlichen Gründen kann Xian Zhang das 3. Symphoniekonzert des Berner Symphonieorchesters am 19. und 20. Oktober 2018 nicht dirigieren. Als Ersatz konnte Konzert Theater Bern Michael Sanderling gewinnen, der in Bern zuletzt mit grossem Erfolg Mahlers Sechste in der Sporthalle Wankdorf dirigiert hat. Die Konzerte finden wie geplant am Freitag- und Samstagabend um 19.30 Uhr in der Kursaal Arena statt.

«Es ist so, als schlage man uns mit einem Knüppel und sage dazu: Jubeln sollt ihr, jubeln sollt ihr», soll Dmitrij Schostakowitsch viele Jahrzehnte nach der Leningrader Uraufführung von 1937 in einem Interview gesagt haben. Die Fünfte ist eine Gratwanderung zwischen Stalinismus und Revolte, zwischen Tradition und Moderne, ein klangschönes und geheimnisvolles Werk.
Dieser Symphonie aus sozialistischer Zeit zwei Werke aus der «Neuen Welt» gegenüberzustellen, ist die geniale Idee der chinesisch-amerikanischen Dirigentin Xian Zhang. Samuel Barber gilt häufig als Traditionalist, doch spannt sein Cellokonzert eindrucksvoll den Bogen zwischen Kantilene und Furor, zwischen purer Schönheit und dramatischem Gestus, zeigt sich kurzum als ein Werk moderner Prägung. Christian Poltéra – der Schweizer Cellist unserer Zeit – hat bereits eine Referenzeinspielung dieses faszinierenden Konzertes vorgelegt. Er spielt es auf dem 300 Jahre alten, millionenschweren «Mara»-Cello von Antonio Stradivari.

Konzertprogramm

LEONARD BERNSTEIN 1918 – 1990
Ouvertüre zu Candide (1956) (05')

SAMUEL BARBER 1910 – 1981
Cellokonzert a-Moll op. 22 (1945) (28')

DMITRIJ SCHOSTAKOWITSCH 1906 – 1975
Symphonie Nr. 5 d-Moll op. 47 (1937) (50')

Kostenlose Konzerteinführung von Dr. Doris Lanz
Zeit: 18:30 Uhr 
Ort: Kursaal Bern, Bellavista 5, OG 6