Berner Symphonieorchester

BRUCKNERS DRITTE | 2. Symphoniekonzert

Anton Bruckner ist für Mario Venzago einer der wichtigsten Komponisten. Immer wieder standen die Werke des Linzers auf dem Spielplan des Berner Symphonieorchesters, innerhalb von zwei Jahren vollendete Venzago seine Gesamteinspielung aller Brucknersymphonien, und sogar ein Film mit dem Titel Venzagos Bruckner kam vor einiger Zeit in die Kinos. Venzagos Bruckner benennt eine radikal aufregende Interpretation, in der sich Venzago mit der historisch informierten Aufführungspraxis auseinandersetzt, die Symphonien einzeln betrachtet und den Entwicklungsprozess des Komponisten nachvollzieht. Jetzt also die Dritte – jene Symphonie, die Anton Bruckner 1873 Richard Wagner vorlegte und die in besonderem Masse unter dem Einfluss des Bayreuther Meisters entstand. Gegenpol dazu: das Klavierkonzert des amerikanischen Zeitgenossen Claude Baker mit der jungen amerikanischen Solistin Claire Huangci. In fünf Sätzen auf Gedichte von Walt Whitman umkreist dieses opulente Werk Natur und Vergänglichkeit.

Kostenlose Konzerteinführung von Walter Kläy
Zeit: 
eine Stunde vor Konzertbeginn 
Ort: 
Kursaal Bern, Bellavista 5, OG 6

Konzertprogramm

CLAUDE BAKER *1948
Klavierkonzert «From Noon to Starry Night» (2010) (30')


ANTON BRUCKNER 1824 – 1896
Symphonie Nr. 3 d-Moll «Wagner-Symphonie» (3. Version, 1889) (55')

Programmheft